Zugspitze Schamanen Heilung

von Walking Wolf am 04 Jun | 2

Mit den Qeros auf der Zugspitze

2962 Meter ist sie hoch, Deutschlands höchster Berg- die Zugspitze. Eine Zahnradbahn und 2 Seilbahnen bringen ca. 1/2 Million Menschen jährlich in kürzester Zeit auf den Gipfel.
Der Blick vom Gipfel ist bei gutem Wetter phantastisch und erstreckt sich über den gesamten Alpenhauptkamm. Der Blick zum Gipfel ist eher ernüchternd. Eine riesige Terrasse, mehrere Restaurants und 3 Seilbahnen zwängen sich auf engstem Raum. Im Winter ist hier oben reger Skibetrieb und bis zu 4000 Menschen am Tag stürmen diese alpine Region, um vor allem Eines zu haben -Spass!
Als uns die Qèro Schamanen zu Ostern besuchten, fragen sie gleich nach den hohen Bergen, die sie von unserem Garten aus am Horizont sehen konnten. Die höchsten Berge jedes Landes sind heilig und hier ist der Sitz der  „Apus“ , den Hütern des Wissens. Dort kann man die Verbindung zu den Spirits aufnehmen.
Für sie war ohne Zweifel klar, dass die Zugspitze unser heiligster Berg ist und dass wir sie achten und ehren sollten. Sie spürten, dass  die Zugspitze „hungrig“ ist und sie gaben ihr auch gleich einen neuen Namen „Weirach Punco“, Tor des Windes.
Wolf und ich empfanden  ganz ähnlich wie die Schamanen, die Zugspitze wird von uns Menschen seit vielen Jahren nur benutzt und kaum jemand kommt auf den (anscheinend abwegigen) Gedanken ihr zu danken, sie zu ehren und ihr etwas zurück zu geben, für all die Geschenke die sie uns anbietet und die wir (ohne zu fragen) einfach nehmen. Es war wirklich an der Zeit etwas zu tun!

Und so war die Idee geboren von einer Heilzeremonie auf unserem Heiligen Apu.

Begruessung mit DhenyaAnrufung Don Sebastian Julian und Basilio

An Christi Himmelfahrt trafen sich nun 43 gleichgesinnte Menschen, um zusammen mit den Peruanern eine heilige Despachozeremonie auf der Zuspitze durchzuführen.
In ca. 15 minütiger rasanter Fahrt ging es von Ehrwald nach oben zum Gipfel und von dort wieder hinab auf das „Zugspitzplatt“.
Don Sebastian ( in seinen Sandalen !!!) und Don Basilio stürmten gleich voran durch den noch ziemlich hohen Schnee und hatten schnell die passende Stelle für unser Despacho gefunden.

Ein tiefes Loch wurde im Schnee ausgehoben und Don Sebastian eröffnete die Zeremonie mit einer Anrufung der Spirits auf Quechua. Er rief die heiligen Berge seiner Heimat, die Apus, Pacha Mama und den Geist der Zugspitze.
Plötzlich schoben sich die Wolken zur Seite und die Sonne (Tai Tai Inti) kam zum Vorschein und be- bzw. erleuchtete die Anrufung.
Don Basilio hat uns gebeten unsere Herzen zu öffnen und uns mit dem Herzen der Zugspitze zu verbinden und ihre tiefe Dankbarkeit zu spüren.
In meinem Herzen empfing ich sofort die tiefe Liebe dieses so kraftvollen und einzigartigen Berges.  Trotz der Unachtsamkeit und Umtriebigkeit der Menschen hatte dieser Berg immer noch so viel Liebe für uns übrig………… einfach unglaublich.
Maiskörner und Quinoa wurden verteilt und wir pusteten unsere Dankbarkeit für Alles was wir in unserem Leben hatten in die Gaben und jeder übergab sein „Geschenk“ in das gebuddelte Loch für die Zugspitze. Rosenblätter und Rotwein folgten.

Gabe Laura und WW

Qeros auf der Zugspirtze

Nun wurde das Despacho von uns allen gesegnet in dem wir unsere geöffneten Handflächen darüber hielten. Die angeschlagenen Glöckchen Don Basilios verbanden unseren Segen und unseren Dank mit der Energie der Zugspitze.
Die Qèros animierten uns nun mit ihrem Flötenspiel zum tanzen, singen, klatschen und lachen. Ausgelassen wurde das Despacho wieder mit Schnee verschlossen und seht selbst, was über dem Despacho entstand:

Schneemann GruppeLaura und WW Schneemann
Ich werden diesen einzigartigen Tag bestimmt nicht vergessen und habe ein unglaubliches Geschenk bekommen mit dem ich nicht gerechnet hatte –
Dem Gefühl der tiefen Verbundenheit mit dieser wunder- vollen Berg-Göttin, die mir von nun an kraftvoll zur Seite steht, immer wenn ich sie darum bitte. HO!

 

Wir  bedanken uns aus unseren Herzen bei Allen die dabei waren, denn ohne euch wäre die Zeremonie nicht möglich gewesen und ganz besonders bei Dhenya, Don Sebastian, Don Basilio und Julian.

Laura` Adjana und Walking Wolf

 

 

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Kommentare

  1. Dieser wundervolle Tag , hat ganz viel in mir verändert.
    Mein Herz hat sich geöffnet und hat mich dazu bewegt , viel bewusster mit dem Leben und für das, was es für uns bereit hält umzugehen.
    Ich fühle seitdem eine tiefe Dankbarkeit, für das was ich vorher für Selbstverständlich empfand.
    Ich danke von Herzen für diesen Tag.
    Euro Carolin

  2. Lieber Lobo, liebe Loba

    die Zeremonie mit den Queros war wundervoll, intensiv, magisch und kraftvoll. Die Stimmung und Umgebung – Apu Zugspitze – waren ein Traum. Als Julian begann, zart mit der Flöte zu spielen, flog plötzlich nur einige Zentimeter über seinem Kopf die Bergdohle, die uns von da an bei der Zeremonie begleitete. Die Sonne kam durch den Nebel und die Wolken, es schien, als würden die Queros Taitai Inti herbeirufen. Einer aus der Gruppe sagte: „so etwas siehst du normalerweise nur im Film und dann glaubst du es nicht“ ;-)))…

    Von Herzen danke! Es wirkt nach. Auch die Heilsitzung hat bei mir viel bewirkt; in meinem Herzensraum spüre ich ein Vibrieren nach innen und außen. Was mich erstaunt, ist, dass ich beim Sehen überraschend eine andere Wahrnehmung habe. Ich sehe ein Leuchten der Natur wie nie zuvor, wie eine sehr kraftvolle, leuchtende Aura in wundervollen Farben, die über allem liegt und diese Schönheit geht mir tief ins Herz. Auch in meiner Heilarbeit nehme ich dieses Leuchten wahr.

    Liebe Grüße
    Sigi

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