Die Weisheit der Seele

von Walking Wolf am 19 Apr | 7

Hallo ihr Lieben,

jetzt sind sie weg, die Qùeros. Unser Haus ist wieder leerer geworden, aber nur an Personen. Der Geist und die liebevolle Präsenz der Qùeros sind immer noch da und unser Haus ist erfüllter als je zuvor. Aber nicht nur unser Haus sondern vor allem auch unser Herz.

Wir durften 5 Tage mit Don Sebastian, Don Basilio, Don Julian und Donna Dhenya verbringen. Wir durften sie bei Heilsitzungen beobachten, bei Zeremonien (Despachos), beim Gehen, beim Essen, beim Reden, beim Fühlen und dadurch durften wir sie auf einer sehr tiefen Ebene kennenlernen. Ihre beeindruckende Demut bei allem was sie tun. Ihre bescheidene Art sich dem Leben in jedem Moment einfach hinzugeben. Ihre „Fraglosigkeit“ die dem Zweifel einfach keine Chance lässt. Dadurch haben wir sehr viel gelernt, sind aber auch bestätigt worden in dem

was wir tun. Großes Staunen … und schau das machen sie wie wir, haben sich abgewechselt. Wir haben vieles wiedererkannt und auch viele neue Geschenke bekommen, die unser weiteres Leben sehr bereichern werden.Despacho am Wasserfall

Wir bedanken uns bei den Qùeros für ihr Sein, ihre Hingabe, ihre Liebe, ihre Leichtigkeit und nicht zu vergessen, ihren Humor!
Ich möchte euch eine kleine Geschichte erzählen. Am Sonntag sind Don Sebastian und ich nach Hause gefahren und Don Sebastian zeigte mit einem Finger auf das Autoradio. Ich überlegte welche Musik hört denn wohl ein Qùero Schamane?…. Klassik… das wäre wohl gut! Somit habe ich den Klassiksender eingestellt und fragte: “ Bueno?“ (Viel mehr spanisch kann ich nicht) Er hob eine Hand und sagte: „Si!“ (Ich glaube er kann auch nicht viel mehr spanisch, da er ja Qùechua spricht!). Da seine Hand nun schon mal gehoben war, kam ich auf die Idee, warum sollen wir denn nicht ein bisschen dirigieren und legte los. In dem Moment fingen wir beide zum Dirigieren und so zum Lachen an, dass ich kaum noch das Auto (ich hatte ja nur noch eine Hand frei) lenken konnte und dirigierten unter großem Gelächter und großer Freude die klassische Musik bis vor unsere Haustüre. Ich fragte: “ Bueno?“ und ihr könnt raten, was er geantwortet hat! :-))

Wir möchten auch den Teilnehmern  des Seminars von ganzem Herzen danken. Ohne euch wären diese wundervollen Tage nicht möglich gewesen. Eure Bereitschaft in dieses Feld der Liebe einzutauchen und euren „Anteil“ hineinfließen zu lassen, hat all die Erfahrungen, die wir erfahren durften, erst möglich gemacht.

Jeder Einzelne war bereit sein Glück und seine Freude, auch seine Tränen an jeden zu verschenken!
DespachoDas ist es auch, was wir tun sollten.. nichts wie los .. verschenken wir uns!
Wenn wir wieder lernen, dass Geben seliger denn Nehmen ist, dann ist ALLEN geholfen und die Welt wird Stück für Stück schöner, liebevoller und leichter und auch wir werden Stück für Stück gesünder, friedvoller und liebevoller.

DANKE an euch alle für diese Erfahrungen und wie sagen die Qùeros?

MUNAY SONQO

 

PS: Ihr findet bald (Nach unseren La Gomera Seminar) eine Extraseite mit mehr Infos auf unserer Seite!

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Kommentare

  1. Die vier Menschen aus Peru haben mich tief beeindruckt und mein Herz berührt durch ihre Er-Schein-ung, ihr Leuchten, nicht nur wegen der bunten, bedeutungsvollen Gewänder. Es ist ihre unaufdringliche, ja man kann es auch bescheidene Art nennen und ihre ausdauernde, scheinbar unendlich liebevolle Präsenz mit der sie mich berührt haben, ebenso mit ihrer tiefen, authentischen Verbundenheit mit Mutter Natur, ihren Spirits und der Schöpfung und dem davon Getragen-Sein. Egal, ob sie gemessen an unseren europäischen, materiell betrachteten Lebensstandards und Wertmaßstäben als „arm“ gelten mögen, sie sind nicht wirklich arm. Denn sie bewahren und hüten durch ihr spirituelles Sein und Leben einen heutzutage unermesslichen Schatz. Diesen tragen sie in sich, in ihrem Inneren, in ihren Herzen. Und sie ließen uns in diesen Tagen echter Begegnungen großzügig und großherzig daran teilnehmen und teilhaben.
    Und egal, ob sie gemessen an “ unseren“ Größentabellen und -verhältnissen und Schätzungen als “ klein“ gelten mögen, sie sind nicht wirklich klein. Ihre wahre menschliche Größe offenbart sich all denen, die mit offenem, liebenden Herz und Geist schauen. Renate

  2. Wie kann man etwas beschreiben, was eigentlich nicht zu beschreibe ist? Diese Menschen erfahren zu dürfen war eines der größten Geschenke für mich. Mein Herz hat sich geöffnet, ich bin erfüllt von Leben und Liebe.
    Zutiefst beeindruckt hat mich die Verbundenheit der Queros mit der Schöpfung. Ihre Hingabe, Ehrfurcht und tiefe Liebe mit der sie die Zeremonien gestaltet haben und ihre unglaubliche Energie und Ausdauer bei den Einweihungen von so vielen Menschen.
    Ihr absoluter Glaube an ihre Kosmovision, ihr Wissen um das Wirken der Kräfte und das Erkennen der Zusammenhänge haben mir gezeigt was durch Hingabe möglich ist. Ob es das Wort „Zweifel“ in ihrer Sprache überhaupt gibt?
    Sie haben in großer Liebe und mit viel Humor ihr Wissen mit uns geteilt. Wie leicht schien es, wie sie in den Heilsitzungen die „schweren“ Energien und Probleme erkannt und transformiert haben.
    Wunderschön war es, zu sehen und zu spüren, wie die gesamte Gruppe sich öffnete und tiefe Begnungen möglich wurden. Danke an alle die dabei waren.
    Und
    ein gaaaaaanz großes Dankeschön an die „Lobos“ Laura Adjana und Wolf, die diese wundervolle, berührende und heilsame Erfahrung möglich gemacht haben.
    Munay Sonqo

  3. Nun ist eine Woche vergangen und ich finde noch immer nicht die Worte, die mein Gefühl zu diesem wundervollen, herzerfüllenden, hingebungsvollen, leichten, fröhlichen, beseelten, einfachen, liebevollen… dies könnte ich weiterführen. Kein Wort kann mein tief erfülltes „ER-LEBEn“ beschreiben von diesem Wochenende. Ich bin sehr dankbar, dass Laura Adjana und Walking Wolf dies mir und allen anderen Anwesenden Seelen möglich gemacht haben.
    Im Moment kann ich die Energie noch in mir fühlen. Meinen tiefen Dank an alle.
    In der Einfachheit die Liebe hingebungsvoll weitergeben und den Regenbogen scheinen lassen.
    Munay Sonqo

  4. Es war eine besondere Erfahrung.
    Als ich die Frage stellte, wie man sein Drittesauge trainieren könnte, um mehr zu sehen, rechnete ich nicht mit dem was danach passierte.
    Don Basilio benutzte ein Chumpi -Khuyas, ein Stein, den er an meiner Stirn setzte und drehte. Erst nach links, dann nach rechts. Er sagte, er benutzt den Stein wie einen Schlüssel. Er öffne die Tür, wenn er nach rechts dreht und wenn er nach links dreht verankert er diese Öffnung. Am Abend stellte ich fest, dass diese Stelle sich anders anfühlte und mehr Energie rein kam. Es war als ob eine Tür, die vorher verschlossen war, eine spaltbreit geöffnet wurde und Licht von der anderen Seite in eine dunkle Wirklichkeit herein kam.
    Ich bin dankbar und überwältigt von dem was diese Menschen können, dadurch, dass sie ihre Verbindung mit der Natur und mit der Schöpfung aufbewahrt haben.
    Die Ruhe, Natürlichkeit und Einfachheit des Seins ist überwältigend.

    Danke an alle!
    Mira

  5. Hallo Miteinander,
    jetzt ist eine Woche vergangen, und die „Erinnerung“ an dieses schöne Wochenende ist so selbstverständlich in meinen Alltag mit eingeflossen – genauso selbstverständlich wie die Anwesenheit aller ganz besonderen Menschen an diesem wunder-baren Wochenende. Genau so sollte es doch sein! Ganz EINFACH! Ohne Schnickschnack, ohne Tamtam – einfach nur DA-SEIN! Ein ganz wunderbares Erlebnis! Zuerst war ich voller Zweifel: Soll ich die Osterfeiertage hier tatsächlich verbringen, ist das das Richtige für mich, was wollen diese Menschen uns zeigen? Und dann war da einfach nur Liebe, Demut und absolute Lebendigkeit, was wir in unserem All-Tag oft so schmerzlich vermissen. Ganz besonders für mich war die Beobachtung der Heilungen, die Beispiele der Arbeit der Queros mit-er-leben zu dürfen. Ich war tief berührt. Vielen Dank für diese besonderen Tage!

  6. Eine Woche ist es nunmehr her, dass ich mit all den Menschen „Ostern“ erleben durfte. Dieses Osterfest 2017 war für mich bisher das Eindrucksvollste überhaupt. Ich fühlte mich in der Gruppe sofort zu Hause und die Begegnung mit den drei Heilern empfand ich als überreiches Geschenk. Ich bin sehr dankbar und es ist für mich ein unbeschreibliches Geschenk, an diesen Ort, zu diesem Treffen geführt worden zu sein. Drei Tage brauchte ich, diese Erlebnisse, die ich nicht in Worte fassen kann, zu verarbeiten. Sicher ist inzwischen- mein hoher Blutdruck hat sich normalisiert und mein Knieschmerz ist weg. Ich bin glücklich und aus tiefstem Herzen dankbar. Heili! Ulrike

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